Raymi in Nuevo Lurin

Auf dem erworbenen Grundstück in Nuevo Lurín sind nun die Bauarbeiten in vollem Gange (siehe Photogallery: Entstehung des Kinderhauses in Nuevo Lurín). Das Grundstück hat eine Fläche von 480 m2. Bis Ende Oktober soll der Bau so weit vorangeschritten sein, dass mit der pädagogischen Arbeit begonnen werden kann. Wie auf der letzten Teamsitzung besprochen, sollen zunächst einfache Workshops für die Kinder angeboten werden: Keramikkurs, Mal- und Zeichenkurs, Erkunden des Gebiets Nuevo Lurín um den Lebensraum neu zu sehen und wertzuschätzen, Hausaufgabenbetreung. Auch sollen Sitzungen mit den Bewohnern stattfinden, um deren persönliche Wünsche, Ideen, Anregungen und Mithilfevorschläge zu sammeln.Im Dezember soll in dem Kinderhaus die Chocolatada de Navidad stattfinden, ein Fest zu Weihnachten, zu  welchem heiße Schokolade und Kuchen gemeinsam genossen wird, Spiele für die Kinder organisiert und ein Zusammensein der Familien der Siedlung ermöglicht wird.

Anfang Dezember wird der Vorsitzende des peruanischen Partnervereins Augusto Alvizuri Berrocal vorraussichtlích in Deutschland sein. Eine Teamsitzung zur gemeinsamen Planung wird dann natürlich einberufen.

Spende von der Realschule Dachau

Ein großer Dank an die Realschule Dachau!!!

Zeitungsartikel: „Realschule Dachau leistet aktive Entwicklungshilfe“

(aus den Dachauer Nachrichten vom 16.05.2008)
„Mehr als 9.000,00 Euro Erlös brachte das Schulfest der Staatlichen Realschule an der Steinstraße ein. Davon gehen 7.000,00 Euro an „TEAM-PERUHILFE“. Der Rest kommt der „Wiege“ in Odelzhausen zugute. Organisiert wurde das Schulfest von den Lehrkräften Heidi Hahnel und Jonathan Frötschl. Die Haupteinnahmen stammen aus den Wohltätigkeitsläufen unter Mitwirkung der Klasse 10 c.
Schulsprecherin Nicole Weinsteiger und Klassensprecher  Florian Beutlhauser, beide 10 c, übergaben jetzt den 7.000,00-Euro-Scheck an Christina Hasenberger, Mitgründerin von „TEAM-PERUHILFE“ und Referendarin für Wirtschaft und Erdkunde an der Realschule. Der Betrag wird für den Bau eines pädagogischen Zentrums in der Nähe von Lima verwendet.
„Wir wollen die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen erhöhen und ihnen bessere Zukunftsperspektiven ermöglichen. Es soll den Kindern ein Raum gegeben werden, in dem sie die Voraussetzung für ein selbst bestimmtes Leben erwerben können“, sagte Christina Hasenberger. Kinderarbeit sei in Peru an der Tagesordnung. Man wolle die Kinder von der Straße wegholen. Christina Hasenberger war vor zwei Jahren für drei Monate im Rahmen eines Praktikums für Lehramtsstudenten in Peru und konnte sich ein Bild davon machen, in welcher Armut die Jugendlichen dort aufwachsen. Im künftigen Zentrum werden Hausaufgabenbetreuung und unter anderem Workshops zur beruflichen Bildung und Umwelt sowie Werkstätten angeboten. Unser Foto zeigt von links nach rechts Heidi Hahnel, Schulleiterin Angelika Rogg, Nicole Weinsteiger, Jonathan Frötschl, Florian Beutlhauser sowie Christina Hasenberger. Text/Foto: em. “
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