ERDBEBEN PERU -SCHWERSTES ERDBEBEN SEIT 50 JAHREN

An diese Stelle wollen wir einen kurzen Bericht zum Erdbeben stellen. Bei dem schwersten Erdbeben in Peru seit 50 Jahren kamen am 15. August 523 Menschen ums Leben, die Zahl der Verletzten liegt bei 1.900. Rund 50.000 Häuser wurden komplett zerstört, weitere 100.000 trugen leichtere Schäden davon. Die Zahl der Obdachlosen wird auf weit mehr als 100.000 geschätzt.

Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 7,9 auf der Richterskala lag in etwa 41 Kilometern Tiefe im Pazifischen Ozean, rund 145 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima.

Die Städte Cañete, Pisco, Ica und Chincha und die umliegenden Regionen sind fast völlig zerstört. Tausende sind verletzt, traumatisiert, obdachlos – viele Menschen haben ihre Häuser und somit ihre Lebensgrundlage verloren; sie sind noch immer ohne Wasser, ohne Strom und oft abgeschnitten von einer gesicherten Lebensmittelversorgung.

LURIN – die Gegend, in der wir unser Projekt starten wollen, ist Gott sei Dank nicht vom Erdbeben getroffen. Die Erschütterungen waren zwar spürbar, jedoch blieben alle Bewohner unversehrt, auch die Häuser und Straßen blieben unbeschadet. Das Erdbeben und seine Folgen jedoch verzögern nun erstmal den Bau des Kinderhauses. Doch nun gilt es von peruanischer Seite aus, zu allererst in den Krisenregionen zu helfen. Wir danke für Ihr Verständnis und werden weiterhin über aktuelle Ereignisse berichten.

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